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LIEBE geht durch die Haut!
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In unserer Kultur lange vergraben, brachte uns Leboyer aus Indien die Kunst der traditionellen Babymassage mit nach Europa zurück. Streichelnde Hände eines zärtlichen Menschen bereiten Freude, bewirken Entspannung, heilen und trösten. Die Massage von Babies hat in Indien eine uralte Tradition und dass diese Art von engem Körperkontakt sowohl der Mutter als auch dem Kind guttut, ist ganz offensichtlich, wenn man die Physiognomien von beiden auf den warmen, liebevollen, meditativen Fotos in dem Buch betrachtet. Die Fotos sind wunderschön; man kann sie stundenlang betrachten und auf sich wirken lassen. Sie tun einfach gut und inspirieren!
Leboyer ist der Meinung, dass man für die Kunst der Massage einen eigenen Meister benötige und dass dieser Meister das eigene Baby sei. Diesen Gedanken finde ich einzigartig, das Baby als seinen Meister zu sehen... vielleicht nicht nur für das Lernen der Massage - sondern auch für ganz andere Dinge im Leben.
"Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein!" Nach Leboyer ist Berührt- und Gestreicheltwerden d i e Nahrung schlechthin für ein Kind. Massiertwerden als Liebesnahrung für ein Baby ist genauso wichtig wie Proteine, Mineralien und Vitamine und kann jedes Baby selig machen.
Im übrigen sind Säuglinge, die regelmässig massiert werden, aufmerksamer und neugieriger, entwickeln mehr Hirnzellen, werden mit Stress-Situationen besser fertig und verfügen über ein größeres Selbstvertrauen.
Menschen können in der Regel im Leben immer nur das weitergeben, was sie selber bekommen haben. Wenn man als Eltern lernt, seine Kinder liebevoll zu massieren und dabei wachsam, offen und bereit ist, von seinem eigenen Kind als Meister zu lernen, dann könnten vielleicht die Menschen in Zukunft liebevoller miteinander umgehen. Allein unter diesem Aspekt ist das Buch ein Meilenstein, die Liebesfähigkeit unter den Menschen zu fördern.
Das Buch ist ein unbedingtes MUSS für alle frisch gebackenen Eltern, die ihre Babies glücklich machen wollen und bereit sind, von ihren Kindern zu lernen.
Eine Rezension von Dorothee Sondermann Münster/Westfalen
vom 2. März 2004
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