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| Sturm in der Antarktis. (Broschiert) von Patrick O'Brian
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Aubrey/Maturin 5: Die Etablierung als großangelegte Serie
• • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
Mit diesem 1978 erschienenen Roman etablierte O'Brian seine beiden Protagonisten endgültig als Serienhelden, bilden doch dieser und die beiden Folgebände &bdquoKanonen auf hoher See" und &bdquoVerfolgung im Nebel" eine lose zusammenhängende Trilogie. Zwar kann man die Romane auch einzeln problemlos verstehen, der Erzählfaden wird jedoch nahtlos fortgeführt. Nachdem Jack Aubrey an Land mal wieder ins Fettnäpfchen getreten ist - er hat einen Gegner beim Kartenspiel öffentlich des Falschspiels bezichtigt (besagter Mr. Wray wird in den späteren Bänden noch eine wichtige Rolle spielen!) - bekommt er einen Auftrag, der ihm überhaupt nicht behagt: Er soll auf einem alten 50-Kanonen Schiff, der &bdquoLeopard", eine Gruppe Strafgefangener in ihre Strafkolonie nach Australien deportieren. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, gehören dazu auch einige Frauen, und Jack ist der Meinung, dass Frauen an Bord eines Schiffes der Royal Navy mindestens genauso wenig verloren haben wie ein Geistlicher... Und seine Befürchtungen bewahrheiten sich, denn der Transport geht alles andere als glatt vonstatten. Als sie einem weitaus stärkeren holländischen Linienschiff entkommen müssen, werden sie in einer tagelangen Verfolgungsjagd immer weiter Richtung Süden abgetrieben, und der &bdquoSturm in der Antarktis" verschlägt die stark beschädigte Leopard schließlich nach &bdquoDesolation Island" (Originaltitel), die &bdquoInsel der Einöde". Während das Schiff dort wochenlang festliegt, schlägt die große Stunde des Geheimagenten Stephen Maturin, denn unter den Gefangenen befindet sich eine ebenso gerissene wie attraktive feindliche Spionin... Nachdem im vorangegangenen Roman der Seekrieg gegen Frankreich im Vordergrund stand und dementsprechend Jack Aubrey eindeutig die Hauptperson war, so ist der vorliegende Band wieder deutlich &bdquoMaturin-lastiger" geraten. Die Spionagehandlung bestimmt einen großen Teil des Romans, und bei dem Aufenthalt auf Desolation Island kann sich Stephen ausführlich seinem Hobby, der Naturforschung, widmen - vom Autor wie immer spannend, humorvoll und mit akribischer Detailkenntnis erzählt. Und auch der historische Hintergrund kommt nicht zu kurz, wird doch die australische Strafkolonie, die das Schiff anlaufen soll, von William Bligh geleitet, der durch seine Rolle als Kommandant der &bdquoBounty" nicht nur zu historischer, sondern auch literarischer und filmischer Berühmtheit gelangt ist. Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat: Eine Aufstellung aller Aubrey/Maturin-Romane findet sich in meiner Lieblingsliste &bdquoAubrey & Maturin komplett".
Eine Rezension von buecher360 Marburg
vom 17. März 2004
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|  | | Kanonen auf hoher See. von Patrick O'Brian Geheimauftrag Mauritius. von Patrick O'Brian Verfolgung im Nebel. von Patrick O'Brian Duell vor Sumatra. von Patrick O'Brian
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